Deutschherrenhaus
Das Deutschherren- oder Deutschordenshaus in Koblenz war die erste Niederlassung des Deutschen Ordens im Rheinland überhaupt.
Erzbischof Theoderich von Wied rief die Ritter des Deutschen Ordens 1216 nach Koblenz und schenkte ihnen einen Teil des Geländes des St. Kastor-Stiftes, das unmittelbar an der Stelle gelegen war, wo die Mosel in den Rhein mündet, mitsamt dem dort befindlichen St.-Nikolaus-Krankenhaus. Eine Motivation für die Ansiedlung des Ordens war in dessen Eignung für die Krankenpflege zu sehen.
Aufgrund der Zerstörungen von 1944 ist von den weiträumigen Bauten des deutschen Ritterordens lediglich das ehemalige Verwaltungsgebäude – das Deutschherrenhaus – erhalten geblieben. Hier befindet sich seit 1992 das Ludwigmuseum mit zeitgenössischer, vorwiegend französischer Kunst.







