• Komplettansicht vom Schängelbrunnen und Umgebung.  Die Reliefs rund um den Trog aus Eifeler Basaltlava zeigen die Streiche der kleinen Schängel.
  • Nahaufnahme der Wasser spuckenden Schängel-Figur
  • Spielende Kinder am Schängelbrunnen
  • Nahaufnahme von Kindern mit dem Schängelburnnen
  • Sicht auf den Schängelbrunnen mit Torbogen im Vordergrund
  • Schängel bei Nacht aus der Froschperspektive fotografiert. Teile vom Jesuitenplatz zu sehen.
  • Nahaufnahme der Wasser spuckenden Schängel-Figur. Die Figur soll einen kleinen Lausebuben darstellen.

Ein Denkmal für die rheinische Lebensart

Der Schängelbrunnen

Der Schängelbrunnen ist ein Wahrzeichen der Stadt Koblenz und steht auf dem Willi-Hörter-Platz, dem heutigen Rathaushof, umringt von den Renaissance- und Barockbauten des Jesuitenensembles. Er wurde 1940 von Carl Burger entworfen und ist dem Koblenzer Heimatdichter Josef Cornelius (1849-1943) gewidmet, der den Text zu dem bekannten Schängellied, der Hymne der Koblenzer, verfasste.

Der Begriff Schängel findet seinen Ursprung in der 20-jährigen Zugehörigkeit (1794-1813) der Stadt Koblenz zu Frankreich. Er bezeichnet die in diesem Zeitraum geborenen deutsch-französischen Kinder, die oftmals den Namen Jean (deutsch: Johann oder Hans) trugen. Der Koblenzer Mundart geschuldet wurde aus "Jean" meist "Schang". Über die Zeit entwickelte sich hieraus schließlich Schängel, eine Verniedlichung des Schang.

Heute verstehen sich alle gebürtigen Koblenzer als Schängel und lieben den kleinen Kerl, der für Witz, Schlagfertigkeit und rheinische Lebensart steht.

Die Bronzefigur spuckt in unregelmäßigem Rhythmus einen Wasserstrahl mehrere Meter weit über das Brunnenbecken hinaus. Also, nehmen Sie sich in Acht!

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