• Außenaufnahme vom Fort Konsrarin mit Kehlturm
  • Detailaufnahme vom Portal
  • Der Innenhof mit der rechten Hälfte des Kasemattenkorps und dem Bunkereinbau
  • Der Hof mit der linken Hälfte des Kasemattenkorps

Ein Vorposten zum Schutz der Stadt

Fort Konstantin

Das Fort Großfürst Konstantin thront am nördlichen Steilhang des Beatusberges über der Stadt Koblenz und ist ein Bestandteil der ehemaligen Festung Koblenz. Das Fort ist fast vollständig erhalten. Benannt nach dem Bruder des russischen Zaren Alexander I., Konstantin Pavlovich, wurde es von 1822-1827 als Vorposten der Feste Kaiser Alexander errichtet.

Das Fort Großfürst Konstantin hatte die Aufgabe, das unmittelbare Vorfeld der Stadtbefestigung von Koblenz sowie die Verbindung zwischen der Feste Kaiser Alexander und der Stadt zu sichern und ist mit der Feste Kaiser Alexander durch einen unterirdischen Gang verbunden.

Während des Zweiten Weltkriegs baute man die Anlage zum Bunker um. Im Bunker in der rechten Flanke und in der Kehlcaponniere befanden sich Luftschutz und Polizei. Im Fels unter dem Fort baute man Stollenbunker für die Reisenden des Koblenzer Hauptbahnhofs und der umliegenden Wohnhäuser.

Noch bis Mitte der 1960er Jahre bewohnten Koblenzer Familien das Fort. Danach verfiel die Anlage bis 1994 der Verein Pro Konstantin das Fort wieder zugänglich machte und die Bausubstanz sicherte.

In der Kehlcaponniere befindet sich heute das Rheinische Fastnachtsmuseum. Mehr Informationen unter: www.fort-konstantin.de und www.fastnachtsmuseum-koblenz.de

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