• Blick von der Festung Ehrenbreitstein hinab auf das Deutsche Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen. Zudem erblickt man vom Standort aus die Seilbahn, ein Teil der Stadt und den Camplingplatz.
  • Monumentales Reiterstandbild Kaiser Wilhelm 1.
  • Nahaufnahme vom Reiterstandbild Kaiser Wilhelm 1.
  • Das Deutsche Eck aus der Luft
  • Familie mit Kind am Deutschen Eck.
  • Jubelnde Menschen sitzend am Deutschen Eck Koblenz
  • Das Deutsche Eck bei Rhein in Flammen mit rotem Feuerwerk
  • Das Deutsche Eck vom Wasser aus fotografiert
  • Fußballfans auf der Fanmeile am Deutschen Eck zur WM
  • Kinder mit Luftballons auf den Stufen am Deutschen Eck

Weltbekannt: Wo Vater Rhein auf Mutter Mosel trifft

Das Deutsche Eck

Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen „Deutsches Eck“. Dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel verdankt Koblenz auch seinen Namen – aus „Castellum apud Confluentes“, lateinisch für „das Kastell bei den Zusammenfließenden“ wurde im Laufe der Zeit der heutige Name Koblenz.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Kurz nach nach dem Tode Kaiser Wilhelm I., entstand die Idee, dem Kaiser, der nach drei Kriegen die vollendete Einigung Deutschlands herbeigeführt hatte, ein Denkmal zu setzen. Drei Jahre später, 1891, wählte Kaiser Wilhelm II., der Enkel des Verstorbenen, das Deutsche Eck in Koblenz als geeigneten Ort. Um Platz für das Denkmal zu schaffen wurde ein Nothafen zugeschüttet, der sich zu dieser Zeit an der Moselmündung befand. Das Deutsche Eck in seiner heutigen Form entstand.

 Am 31.08.1897 wurde das kupfergetriebene Denkmal Kaiser Wilhelm I. in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. feierlich eingeweiht.

Im März 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört, widmete Theodor Heuß den reiterlosen Sockel 1953 zum Mahnmal der deutschen Einheit um. Bis 1993 thronte hier ein Flaggenstock mit der deutschen Bundesflagge. Im Herbst 1993 wurde schließlich eine Rekonstruktion des Denkmals auf den Sockel gehoben. Das insgesamt 37 Meter hohe Monument – 14 Meter entfallen übrigens allein auf das Reiterstandbild, das Kaiser Wilhelm I. mit einem Genius zeigt – ist heute Besuchermagnet für mehr als 2 Millionen Menschen jährlich und gehört seit 2002 zum UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“.

(Tipp: Der eindrucksvolle Kopf des alten Kaiserdenkmals ist noch heute im Mittelrhein-Museum in Koblenz zu besichtigen!)

 

 

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